Eigene Lyrik, Fotos und Bilder




Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.








23. September 2018

Zeche Zollern: Literatur und Arbeit


 
 
Literatur und Arbeit lautete die Lesung der Deutsch-Russischen Akademie Ruhr.
In der Zeche Zollern in Dortmund lasen zu diesem Thema deutsche und russische Autoren aus ihren Werken in deutscher und russischer Sprache.
 
Es war für mich berührend zu erfahren, dass nicht nur  die Texte einander begegneten, gleich wo sie entstanden, sondern sich auch Freundschaften gebildet hatten, die ihren Ursprung in einem Besuch der deutschen Autoren in Russland fanden.
 
Besonders schön war es für mich, dabei die in Spanien lebende Schriftstellerin Daniela Gerlach zu wieder zu treffen, die dort auch einen literarischen Salon betreibt und ebenso Torsten Trelenberg, Schriftsteller, Vorstandsmitglied des Vorstandes des VS NRW, Sekretariatsvorsitzender des Alfred-Müller-Felsenburg-Preis, der aus seinen Werken las.
 
Danielas Reisebericht über die russisch- deutsche Schriftstellerbegegnungin Russland  ist hier zu lesen:
 

22. September 2018

Jahresfahrt des Autorenkreis Ruhr-Mark e.V.

 
 
An der Jahresfahrt des Autorenkreis Ruhr-Mark e.V. nahm ich teil, lauschte den Lesungen, trat in Austausch mit den befreundeten Autoren/innen über Literatur und die Kunst, die im Berghaus, einem Künstlerhaus in dem die Lesung stattfand, ausgestellt wurde.

Vernissage der Ausstellung Dialog





Am 14.September 2018 fand im Sozialen Bürgerzentrum Mittendrin in Meinerzhagen die Vernissage der Ausstellung "Dialog" statt.
Hier stellten Heidi Holz (Aquarelle) und ich (Lyrik) unsere Werke in einen Dialog.
In einem Rahmen präsentierten wir auch unser gemeinsames Buch, um einen umfassenderen Einblick zu gewähren.
Viele  Besucher hatten sich eingestellt, es fand ein weiterer Dialog mit ihnen statt.
Als kleines Geschenk hielten wir Lesezeichen bereit, auf denen Aquarelle und Gedichte abgebildet waren.

1. September 2018

Freundschaftsgedicht



Kürzlich sandte mir eine liebe Freundin ein Foto des Gemäldes, das ich ihr einst schenkte.

Da diese Freundin Bären sammelt, malte Claudia Ackermann für mich dieses Aquarell, auf dem auch das Gedicht zu lesen ist, das ich der Freundin schenkte.

Freundschaft

Freundschaft
ist wie ein Fluss,
der manchmal
sich zur Welle bäumt,
gar überschäumt,
dann still
zwischen seinen Ufern träumt.

(c) Annette Gonserowski

Schön, dass es Dich immer noch in meinem Leben gibt, liebe Erika.

27. August 2018

Geliebte Freundin Sehnsucht - Ma tendre amie nostalgie





Es ist da: mein neustes Buch *Geliebte Freundin Sehnsucht* in deutscher und französischer Sprache, übersetzt von Denis Tison in *Ma tendre amie Nostalgie*!

Bei einer gemeinsamen Gemäldeausstellung in Montigny le Bretonneux lernte ich den Maler Denis Tison kennen.
Wie überrascht war ich, als er mir Anfang des Jahres sagte, dass er mein Buch in die französische Sprache übersetzt hatte, weil ihm die Gedichte so gut gefielen.
Es entstand die Idee zu diesem Buch.

Nun liegt es  vor und kann über jede Buchhandlung oder direkt beim Epubli-Verlag bestellt werden.

Das Buch ist nun wahrlich ein europäisches Buch geworden, denn ursprünglich erschien es in deutscher und polnischer Sprache (Übersetzung Pawel Dydack).

25. August 2018

Gedichte in den Costa-Blanca-Nachrichten


 
 
Wieder einmal veröffentlichte die Costa-Blanca-Nachrichten, die gemeinsam mit der Costa-Calida- und Costa Del Sol-Nachrichten die größte deutschsprachige Wochenzeitschrift Spaniens ist, zwei meiner Gedichte.
 
Immer wieder eine Freude!
 

23. August 2018

Ausstellung





Ab 14.9.2018 stellen meine Freundin Heidi Holz unsere Werke gemeinsam im Sozialen Bürgerzentrum e.V. *Mittendrin* in Meinerzhagen aus.

Heidi und ich begegneten uns vor vielen Jahren beim gemeinsamen Reitsport und verloren uns aus den Augen.
Durch die Malerei sahen wir uns wieder und wurden Freundinnen.

Nachdem wir seit einigen Jahren einen Kunstkalender mit Aquarellen von Heidi Holz und meinen Gedichten in einer Privatedition herausgeben, kamen wir gern der Einladung des Sozialen Bürgerzentrums nach und präsentieren erstmals diese Werke öffentlich dem geneigten Publikum.

29. Juni 2018

Aufnahme in Anthologie

 
 


 
 
Heute erhielt ich mein Belegexemplar der Anthologie „Gefangensein - Drinnen und Draußen“ Untertitel: Bilder und Gedichte, in der mein Gedicht „Letzte Freiheit“ enthalten ist. Wie die Herausgeberin, Gisela Weinhändler“ vom
muc-Verlag, im Vorwort schreibt, bewarben sich Autoren mit über 2000 Textbeiträgen, darunter 800 Gedichte, um die Aufnahme in das Buch. Es wurden von den 800 Gedichten 53 Gedichte in der Anthologie aufgenommen. Es macht mich stolz, dass eines davon mein Gedicht ist. Im Buch sind auch Bilder von Künstlern enthalten, die ebenso wie die Autoren aus Deutschland und einigen Ländern Europas und den USA stammen.
Es erschien zeitgleich eine Anthologie mit gleichem Titel (Untertitel: Kurzprosa) mit Prosa-Texten.
Berührend sind beide Bücher und empfehlenswert.

Ernst-Meister-Preis für Lyrik für Barbara Köhler



Barbara Köhler trägt eines ihrer Gedichte vor



Zwei *Köhlerinnen"

Vor der Preisverleihung

mit dem Sohn von Ernst Meister
 
Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung


Am 09.06.2018 wurde der Ernst-Meister-Preis für Lyrik 2018  im Osthaus-Museum in Hagen nach mehrjähriger Pause erneut verliehen.
Preisträgerin war Barbara Köhler, die mit ihrer Lyrik die Jury überzeugte.

Nach der Preisverleihung hatte ich das Vergnügen, mich mit der Preisträgerin austauschen zu können. Nachdem ich ihr erzählte, dass mein Geburtsname ebenfalls Köhler ist, signierte sie für mich ihr Buch mit den Worten: "Von Köhler für Köhler".

Auch der Sohn von Ernst Meister war anwesend. Mit ihm führte ich ein längeres Gespräch, denn als absolute Anhängerin der Dichtung seines Vaters hatte ich in der Vergangenheit bereits im Hause des Dichters gelesen.

15. Juni 2018

In Vorbereitung







Bei einer Gemälde-Ausstellung in Montigny le Bretonneux, bei der unsere beider Werke ausgestellt wurde, lernte ich den Maler Denis Tison kennen.
Wie überrascht war ich, als er mir einige Monate später mitteilte, dass er eines meiner Bücher in die französische Sprache übersetzt hatte.
Die Idee zu einem gemeinsamen Buch entstand und wird nun umgesetzt.
Nun entscheiden wir noch über Details (Format, Papier, Bindung, Titelgestaltung), dann wird das Buch vielleicht schon in einem Monat erscheinen. Im Moment ist ein Vorabexemplar zur Entscheidungshilfe auf dem Weg nach Frankreich. Fest steht: es wird ein Gemälde von Denis Tison den Titel schmücken.

Es macht sehr viel Freude, solch ein gemeinsames Projekt zu realisieren. Dieses Mal sogar länder- und genreübergreifend.


12. Juni 2018

Geschenkbüchlein





Mit einer Freundin veröffentliche ich seit drei Jahren einen Wandkalender mit ihren Aquarellen, denen ich meine Gedichte zur Seite stelle.

Zu einem besonderen Ereignis habe ich für sie ein kleines Büchlein aus den Beiträgen dieser Kalender zusammengestellt.

Eine gelungene Überraschung.

4. Juni 2018

Einmal am Tag


Einmal am Tag

für D.G.

Einmal am Tag
atmen die Steine,
dehnen, bewegen sich
über dem Grund.
 
Einmal am Tag
bewegen sich Steine,
sagst Du
und ich spüre
den Stein von dem Herzen
rollen,
atme leicht. 

Deine Finger spielen,
kaum hörbar,
den Herzschlag,
auf der Tischplatte.


(c) Annette Gonserowski

2. Mai 2018

Blühende Bäume





Blühende Bäume

für Ulrich

 
Blühende Bäume -
Blumensträuße in die Landschaft gestellt,
sagtest Du.


Blühende Bäume
erinnern an Dich,
machen mich fröhlich und traurig.


Blühende Bäume -
Blumensträuße in die Landschaft gestellt.



In jedem Jahr erinnern mich die blühenden Bäume und Sträucher in der Landschaft an meinen verstorbenen Zwillingsbruder. Daher traditionell in jedem Mai mein Gedicht.


25. April 2018

Auslese - Lyrische Saiten



In der Ausgabe Nr.67 März 2018

Auslese
Lyrische Saiten

wurde mein nachstehendes Gedicht veröffentlicht:

Gänseblümchen

Ein kleines Gänseblümchen
steht auf der Winterwiese,
wie es in der Kälte steht,
zum Licht sich reckt,
im Wind sich dreht,
den Winter neckt,
ist es eine Frühlingsbrise.

(c) Annette Gonserowski

herausgegeben by Edition Wendepunkt

19. April 2018

Eine Hoffnung, vielleicht.




An diesem Tag,
an dem die Raketen fliegen
gen Syrien,
Asche auf Asche häufen,
dass der Himmel ergraut,
in die Farben eintauchen,
in die Seelen der Gemälde.

Wissen, dass etwas ist
hinter dem Grau,
hinter zerberstenden Mauern,
hinter dem unsäglichen Leid der Menschen,
hinter dem Tod.

Ein Herzschlag vielleicht,
Frieden,
das Blau
des Himmels und der Weite,
Stille,
über dem Grün
der erwachenden Hoffnung.

(c) Annette Gonserowski

Am 14.4.2018 bombadierten amerikanische Raketen Ziele in Syrien, die man für die Herstellungsorte des Giftgases hielt, mit dem Menschen getötet und verletzt wurden.
Leid auf Leid.
Am gleichen Tag fand in Hagen das Projekt "Planet Hagen" statt, bei dem 106 Künstler an 33 Orten ihre Werke zeigten.

17. April 2018

Auf dem Weg











 für A.T.

Auf dem Weg

die Gewissheit:
ich bin nicht allein.

Du auf dem Sitz vor mir
unterbrachst deine Nacht früh,
um mich zu begleiten,

damit ich mich erheben konnte,
auf den Flügeln des Pegasus
im ersten Morgenlicht.

(c) Annette Gonserowski



9. April 2018

Tage der Poesie in Famagusta






Zypern 20.-24.3.2018

Frühstück im Port View Hotel, Famagusta

Am Frühstückstisch Schweigen.
Wir kennen die Worte nicht
in der fremden Sprache,
die wir füreinander finden
in den Gedanken.
 
Wir trinken süßen Tee,
süßer als die lieblichste Frucht,
die ich dir reichen möchte,
voll Ehrerbietung. 

Wir schweigen
schauen einander an,
lächelnd,
verstehend.
 
(c) Annette Gonserowski

 

7. April 2018

Dörfchen in den Bergen







Dieses Örtchen,
das uns berührte
mit seinen engen Gassen,
mit seinen wenigen Häusern
und dicken Mauern,
das uns betörte
mit dem Duft der Kräuter,
der aus den kargen Bergen hereinströmte. 
Dieses Örtchen,
in dem wir Einsamkeit spürten
und Traurigkeit,
in dem wir ein neues Leben begannen,
wird uns auch heute aufnehmen,
umarmen in seinen engen Gassen.

(c) Annette Gonserowski





 

1. April 2018

Am Morgen


 
Den Augenblick erhaschen,
in dem die Sonne
den Berg überwindet,
erste Strahlen wirft
an den tagenden Himmel.
Schauen
wie sie den Fels leuchten lässt,
das Land, die Erde,
die Augen,
wie sie die Nacht vertreibt
und die nordische Kühle
aus unseren Herzen.


(c) Annette Gonserowski
 

29. März 2018

Nächster

 

Ich denke an Dich,
Du Nächster
an meiner Seite.

Wie nah wir uns sind
und unsere Liebe,
wie nah unsere Ungeduld
und unser Zorn.
Wie nah unsere Wärme,
wie nah unsere Kälte,
wie nah unsere Freude
und unsere Traurigkeit. 

Ich denke an Dich
und halte Abstand,
einen Gedanken lang nur,
um uns zu sehen,
in all unserer Verletzlichkeit.

(c) Annette Gonserowski

28. März 2018

Tage der Poesie in Famagusta/Nordzypern

Vor der Lesung in der Universität

Literarische Fakultät der Universität

Lesung - mit Beste Sakalli, die die Gedichte in türkischer Sprache vortrug

Lesung im Kongreßzentrum

Kongreßzentrum

Empfang beim Bürgermeister


Zur Teilnahme am Tag der Poesie in Famagusta wurde ich vorgeschlagen, ausgewählt und eingeladen. So hatte ich das große Vergnügen nach 2007 das zweite Mal am Lyrikertreffen teilnehmen zu können.
Es nahmen 4 Autoren teil, die außerhalb Nordzyperns leben: Ahmet Telli aus Ankara (Türkei), Gjoko Zdraveski aus Skopje (Mazedonien), Luca Benassi aus Rom (Italien) und ich. Organisatorin und Leiterin des Festivals war Beste Sakalli, ebenfalls eine ausgezeichnete Lyrikerin.

Wir lasen vor Schülern und ihren Lehrern im vollbesetzten Saal des Kongreßzentrums und am nächsten Tag vor Studenten und Professoren in der Universität, beides in Famagusta.
Ein Empfang beim Bürgermeister, Besichtigungen historischer Stätten in Famagusta, Kyrenia und Lefkosa rundeten den Aufenthalt ab. Zu kurz kam natürlich nicht der Austausch. Intensive Gespräche, in denen die Lyrik auch ein Thema bildete, führten uns bis in die nächtlichen Stunden.

Ich bin dankbar, dass ich daran teilnehmen und diesen wunderbaren Menschen begegnen durfte.

Annette Gonserowski

25. März 2018

Schlaf

 
 
Geschlafen in dieser Nacht,
fest und tief –
bleierner Schlaf
durch diese dunkle Nacht.
Kein Stern, kein Mond,
der das Dunkel versilberte,
kein Traum,
der sich rettete in den Tag,
ihn leicht beginnen ließ
auf den Flügeln der Poesie.
 
(c) Annette Gonserowski
 


21. März 2018

Gedanken


 
„Lese die Zeilen.
Wie ähnlich wir sind.
Wären wir uns je begegnet…!“ 

Wären wir Träumer
uns jemals begegnet,
hätten sich Träume verwoben,
hätten sich Herzen umschlungen,
vielleicht. 

Wo wäre das Leichte geblieben,
gefesselt voneinander? 

Vielleicht
hätten wir auf Schmetterlingsflügeln
geschwebt,
leicht in den Tag,
bis zum beginnenden Sturm.

(c) Annette Gonserowski
geschrieben nach einer SMS

meines Dichterfreundes
 

18. März 2018

Warten




Auf die Mandelblüte
warten,
die springen wird
von Baum zu Baum,
vom Licht über den Schatten
ins Licht.
Vom Tal über die Berge,
bis alles im Blühen versinkt,
rosa und weiß wie der Schnee,
der sich über das Land legt. 

Ein Duft wird sein,
ein Wehen,
eine gestillte Sehnsucht.

(c) Annette Gonserowski
geschrieben im Februar

 

 

17. März 2018

Landmarken


 

Landmarken suche ich,
die ich setzte
bei meiner ersten Reise: 

eine alte Finca,
eine weiße Wolke,
eine Baumgruppe.
Ich finde nicht alle:
die Finca verfallen,
die Wolke verweht. 

Doch die Baumgruppe,
beständig
und hoch gewachsen 
finde ich wieder,
berühre mit ihren Zweigen
den südlichen Himmel.

 
(c) Annette Gonserowski

16. November 2017

Das Dutzend ist voll




Nach dem Erscheinen meiner neusten Bücher *Über den Wassern* (Lyrik und Fotografie) und *immer schaut ein Mensch hervor* (Prosa) kann ich nun auf ein Dutzend eigener Bücher verweisen!

Ich danke meinen Freundinnen Heidi für das Lektorat und Claudia für das Titelbild des Buches: "Immer schaut ein Mensch hervor".
Allen meinen Lesern danke ich für Ihre Treue.

13. November 2017

Wach


 

Wach in nächtlicher Zeit.
Kein Licht vor dem Fenster,
kein lautes Geräusch,
vergangen der Traum im Erwachen.
Stille –
nur das Blättern der Seiten,
nur das Suchen nach Worten
zwischen den Zeilen,
hell lugen sie aus der Schwärze hervor.
Gedanken, Erinnerungen,
Hoffen auf den Morgen,
auf die Helle des Tages,
auf Dich.
Kann noch nicht springen
in den Tag, in das Leben.
 
(c) Annette Gonserowski

 

12. November 2017

Immer schaut ein Mensch hervor





Das erste Exemplar meines neuen Buches "Immer schaut ein Mensch hervor" ist gestern bei mir angekommen.
Es ist immer wieder ein wunderschöner Augenblick, wenn man es in den Händen hält, darin blättern kann. Auch ein wenig Scheu vor den eigenen Gedanken, die  schwarz auf weiß aus den Seiten hervorschauen und nun den Lesern anvertraut werden.
Möge das Buch einen guten Weg haben.

Es ist über jede Buchhandlung zu beziehen.
ISBN 9783745036732