Eigene Lyrik, Fotos und Bilder




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21. November 2010

Untergehender Mond

Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, stand der Mond noch voll und prall am Himmel. Kurze Zeit soäter ging er genau dort unter, wo ich im Sommer abends die Sonnenuntergänge betrachte. Heute ein Morgenschauspiel des Winters.
Darum jetzt noch einmal das Gedicht vom Vollmond, geschrieben in Wien vor einigen Jahren und nun Lieblingsgedicht meines Übersetzers Pawel Dydack in Warschau, übersetzt von ebendem:

Der Mond

Als ich erwachte
stand der Mond
über den Dächern
der Stadt,
rund,
orange
in tiefblauer Nacht.
Er leuchtete mir
in die verborgenen Winkel
der Seele,
glaubte mir nicht mehr
meine Fröhlichkeit.

(c) Annette Gonserowski

Księżyc

Gdy się obudziłam
księżyc wisiał
ponad dachami
miasta,
okrągły
pomarańczowy,
w atramentowej nocy.

Zaświecił mi
w najskrytsze zakątki duszy,
on już nie wierzył
w moją wesołość.

Übersetzung: Pawel Dydack, Warschau

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