Eigene Lyrik, Fotos und Bilder




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11. Mai 2006

Meine Rede bei der Preisverleihung

Träume.... Ein jeder Mensch hat Täume. Auch ich habe Träume, ungesteuerte Nachtträume und Tagträume, die sich oftmals in meinen Gedichten manifestieren. Einen Traum jedoch habe ich mir nie erlaubt zu träumen: einmal einen Literaturpreis zu erhalten.

Und nun wurde gerade dieser Traum Wirklichkeit: ich habe soeben den Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur verliehen bekommen. Ich freue mich unsagbar darüber.

Ich bedanke mich herzlich bei Dir, lieber Alfred, für diesen Preis und auch Ihnen, sehr geehrter Herr Reinhardt danke ich, denn die Thalia-Buchhandlung ist maßgeblich an diesem Preis beteiligt. Ich danke Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Fischer für Ihre Worte und Dir, lieber Zwilling, für Deine Laudatio. Dir, lieber Freund Andreas, danke ich für Dein Spiel, das mich mehr als einmal bei Lesungen begleitet und verzaubert hat.
Ich danke meinem Mann, der extra seine Kur unterbrochen hat und aus Bad Salzuflen anreiste. Lieber Gerd, ich danke Dir für Deine Unterstützung und für Dein Verständnis, mit dem Du diesem wichtigen Teil meines Lebens begegnest.

Ich danke Allen, die diesen wichtigen Moment in meinem Leben nun hier gemeinsam mit mir erleben.

Als ich die Nachricht erhielt, dass ich für den Preis vorgeschlagen wurde, war es Hochsommer. Nach einem Berufstag hatte ich mich für einen Augenblick in eine stille Ecke des Hauses zurückgezogen. Ich war allein. Da sah ich das Fax, das mir die freudige Nachricht brachte. Sie machte mich sprachlos vor Freude. Die Sonne schien durch die geöffneten Fenster, die großen Kastanienblätter wehten im lauen Wind und die Vögel sangen an diesem späten Nachmittag. Ich wußte nicht wohin mit meiner Freude, hätte weinen und lachen können.

Diese Freude hat mich bis zum heutigen Tag begleitet.

Lieber Alfred, ich denke zurück an die Zeit, als ich Dir zum ersten Mal begegnete: es war bei einer Tagung des Autorenkreises Ruhr-Mark. Du warst angesehener Schriftsteller und ich ein Neuling. Andächtig lauschte ich Deinen Worten. Selbst war ich viel zu schüchtern, um mein Wort zu erheben. Das hole ich heute nach und widme die Lesung Dir, aber auch meinen Eltern.

Meine Lesung ist Dank.

Ich lese aus meinen verschiedenen Büchern, mische wenige neue Gedichte darunter.

Ich beginne mit einem Beitrag aus meinem Buch "Liebe Mutti."

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