Zweige ohne Rinde, unter der die Käferwege verborgen waren.
Eigene Lyrik, Fotos und Bilder
Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.
20. August 2008
19. August 2008
Vermissen

Glückliche Zeit
Abendgang
Diesen Weg gehen
Unter den schweren Wolken,
im eilenden Wind,
im Regen.
Jetzt Dich vermissen,
Deine Nähe vor mir,
Deine Öhrchen mir zugewandt
bei meinen Worten,
das Wedeln der Rute,
das Schnäuzchen
an meinem Bein.
Dich vermissen
auf diesem Weg.
Etwas rinnt über die Wangen,
den stummen Mund,
im Regen.
(c) Annette Gonserowski
17. August 2008
Drei Regenbogen

(c) Annette Gonserowski
Drei Regenbögen
über dem Weg.
Unter einem ging ich,
unter einem stand ich,
dachte an Dich
beim Glitzern des Regens
im Sonnenschein,
träumte in den Himmel,
schwebte in die Farben des
Bogens.
Entsprang er dem Himmel?
Entsprang er der Erde?
Entsprang er dort,
wo Du bist?
Drei leuchtende Bögen -
unter einem ging ich,
unter einem weilte ich,
unter einem kehrte ich zurück.
(c) Annette Gonserowski
über dem Weg.
Unter einem ging ich,
unter einem stand ich,
dachte an Dich
beim Glitzern des Regens
im Sonnenschein,
träumte in den Himmel,
schwebte in die Farben des
Bogens.
Entsprang er dem Himmel?
Entsprang er der Erde?
Entsprang er dort,
wo Du bist?
Drei leuchtende Bögen -
unter einem ging ich,
unter einem weilte ich,
unter einem kehrte ich zurück.
(c) Annette Gonserowski
12. August 2008
Beste Sakalli
Beste Sakalli und Konzertgitarrist Andreas Koch
Die Besucher waren so zahlreich, dass einige draussen vor den geöffneten Fenstern den Vorträgen lauschten.
Beste Sakalli war Gast unserer Veranstaltung "Grenzenlos" am 12.7.2008 in Kierspe.
Ich las ihr Gedicht in deutscher Sprache:
WENN DU NICHT WÄRST
Was würde ich tun, wenn Du nicht wärst
Wie würde es sich leben lassen, ohne zu frieren, ohne zu lieben
Welche Bedeutung hätte es, zu leben
An Dich denkend, ohne Deinen Traum zu küssen
Ich wäre unvollständig, wenn Du nicht wärst, bestimmt
Mein Auge würde zerspringen, ich wäre im dunkeln, bestimmt
Wie ein Schmarotzer in meinem eigenen Heim
Ich wäre obdachlos, bestimmt
Kannst Du diesen Morgen nicht bleiben
Wird das schamlose Leben da draußen denn stehen bleiben,
Weil Du nicht da bist
Bleib, vervielfältige den heutigen Tag mit mir
In der Hitze meines Herzens
Komm, Geliebter, lege Dich nieder, ein Leben lang
(c) Beste Sakalli
10. August 2008
Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn
Foyer
Leseecke
Einer der Veranstaltungsräume
Besucher der literarischen Veranstaltung
Unsere Vorsitzende eröffnet die Lesung des Autorenkreises Ruhr-Mark e.V.
Der Jahresausflug unseres Autorenkreises "Ruhr-Mark" e.V. führte gestern in eine besondere literarische Stätte, ins Literaturhotel Franzosenhohl.
Es ist spürbar, dass die Liebe zur Literatur durch jeden Raum dieses exquisit ausgestatteten Hotels zieht. Dieses und die es umgebende Natur -romantische Wiesen und tiefe Wälder - inspiriert zudem zu neuen Werken.
8. August 2008
Beste Sakalli
(c) Christophe Bossu
Im Juli war Beste Sakalli aus Nordzypern zu Gast in Kierspe.
Sie nahm als Ehrengast an unserer Veranstaltung "Grenzenlos" teil.
Frau Sakalli leitete 6 Jahre lang eine eigene Lyriksendung im staatlichen Fernsehsender Nordzyperns.
Sie ist nicht nur eine der größten Lyrikkennerin ihres Landes, sondern erhielt als Lyrikerin Literaturpreise.
Heute möchte ich eines ihrer Gedichte, das sie bei unserer Veranstaltung las, vorstellen, um ihre Lyrik auch in Deutschland bekannt zu machen:
LIEBE RIECHEN
Ich werde zu Dir kommen, um mich von neuem zu verlieben
Warte
Auf meiner Haut werden orangefarbene Morgen umherfliegen
Das Gedicht wird von neuem schwanger vor Liebe sein
Jedesmal, wenn ich an Dich denke
Ich werde mit nichts anderem beschäftigt sein, als Dich zu lieben
Von meinen Röcken werde ich hellgrüne Herbste schütteln
Vielleicht werde ich Marienkäfer in meinen Händen verlieren
Wenn ich gehe, werde ich das Kommen verschieben
Doch ich werde zurückkehren,
Mit nichts anderem beschäftigt, als Dich zu lieben
Lieben, sage ich, eine Geliebte lieben
Dieses Lieben ist jenseits aller Dir bekannten Bedeutungen
Im Morgengrauen aller Trennungen
Das Bett an der Wand ist an seinem Platz
Im Lächeln eines Kindes
Und im menschlichsten Quadrat des Lebens
Lieben, sage ich, eine Geliebte lieben
Von neuem und zum Trotz
Mit einem Strauß Gedichte
An Deiner Tür lehnend
Dieses Mal lieben
Neu
Von Anfang an
Ohne sich zu fürchten
Liebe riechen
(c) Beste Sakalli
Sie nahm als Ehrengast an unserer Veranstaltung "Grenzenlos" teil.
Frau Sakalli leitete 6 Jahre lang eine eigene Lyriksendung im staatlichen Fernsehsender Nordzyperns.
Sie ist nicht nur eine der größten Lyrikkennerin ihres Landes, sondern erhielt als Lyrikerin Literaturpreise.
Heute möchte ich eines ihrer Gedichte, das sie bei unserer Veranstaltung las, vorstellen, um ihre Lyrik auch in Deutschland bekannt zu machen:
LIEBE RIECHEN
Ich werde zu Dir kommen, um mich von neuem zu verlieben
Warte
Auf meiner Haut werden orangefarbene Morgen umherfliegen
Das Gedicht wird von neuem schwanger vor Liebe sein
Jedesmal, wenn ich an Dich denke
Ich werde mit nichts anderem beschäftigt sein, als Dich zu lieben
Von meinen Röcken werde ich hellgrüne Herbste schütteln
Vielleicht werde ich Marienkäfer in meinen Händen verlieren
Wenn ich gehe, werde ich das Kommen verschieben
Doch ich werde zurückkehren,
Mit nichts anderem beschäftigt, als Dich zu lieben
Lieben, sage ich, eine Geliebte lieben
Dieses Lieben ist jenseits aller Dir bekannten Bedeutungen
Im Morgengrauen aller Trennungen
Das Bett an der Wand ist an seinem Platz
Im Lächeln eines Kindes
Und im menschlichsten Quadrat des Lebens
Lieben, sage ich, eine Geliebte lieben
Von neuem und zum Trotz
Mit einem Strauß Gedichte
An Deiner Tür lehnend
Dieses Mal lieben
Neu
Von Anfang an
Ohne sich zu fürchten
Liebe riechen
(c) Beste Sakalli
26. Juli 2008
25. Juli 2008
18. Juli 2008
Im Wald
16. Juli 2008
Deutschlandbesuch
Der Raum faßte nicht alle Besucher
Grenzenlos - Begegnung der Kulturen
-sogar vor den offnenen Fenster standen Besucher und lauschten-
Besuch der Galerie Schmidt, Lüdenscheid, mit Claudias roten Bildern
Nebel in den Wäldern bei Berkenbaum
The princess from Cyprus
Burg Altena
Münsters weltberühmter Trauerschwan "Petra", der ein Tretboot liebt,lebt auf dem Aasee.
Köln im Regen
Schifffahrt auf dem Rhein
für Ayshe und Beste
Wir teilen
den Tag und die Stunde,
das Land und den Weg,
das Kopfsteinpflaster
unter den Füßen,
die Sonne, den Regen.
Horch, wie er prasselt
zwischen den Herzschlägen,
auf die Wellen des Rheins,
auf Erde und Schirm.
Wir teilen
die Gesten,
die Worte,
dort,
wo die Sprache fehlt,
unser Lächeln.
(c) Annette Gonserowski
15. Juli 2008
Grenzenlos
für Ayshe und Beste
Wir begegnen uns
jenseits der Grenzen,
des Fremden,
der Worte,
des Lauten.
Wir begegnen uns
dort,
wo der Herzschlag
hörbar ist,
der von Nähe erzählt.
(c) Annette Gonserowski
Wir begegnen uns
jenseits der Grenzen,
des Fremden,
der Worte,
des Lauten.
Wir begegnen uns
dort,
wo der Herzschlag
hörbar ist,
der von Nähe erzählt.
(c) Annette Gonserowski
11. Juli 2008
Spanische Rose
Komm mit mir
9. Juli 2008
8. Juli 2008
immer wieder Worte
6. Juli 2008
Deine Worte
5. Juli 2008
Worte
4. Juli 2008
Weiße Zeit
für Gerd
Zwischen den Schaumkronen
Dein weißes Haar,
über uns Möwenflügel,
am Horizont ein weißes Segel.
Sich hingeben
dem Wiegen der Wellen,
dem Ruf der Möwen,
der Weite unseres weißen Tages.
(c) Annette Gonserowski
Zwischen den Schaumkronen
Dein weißes Haar,
über uns Möwenflügel,
am Horizont ein weißes Segel.
Sich hingeben
dem Wiegen der Wellen,
dem Ruf der Möwen,
der Weite unseres weißen Tages.
(c) Annette Gonserowski
3. Juli 2008
Nach Worten
2. Juli 2008
Abendhimmel
1. Juli 2008
Begegnung
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