Eigene Lyrik, Fotos und Bilder
Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.
12. Januar 2009
LICHT
Es ist noch hell!
Vergeblich streckt die Nacht die Hände aus,
den Tag zu greifen.
Lockt ihn mit buntem Abendrot
am Horizont,
den Kopf in ihren Arm zu legen.
Die Sonne hat bereits den Schritt gewandt,
schon warten Sterne hinter Wolken,
des Tages Ruhe zu bewachen,
Doch
freudig stellt der Tag
sich auf die Zehenspitzen,
über Baumwipfel es zu verkünden:
Es ist noch Licht!
(c) Annette Gonserowski
Vergeblich streckt die Nacht die Hände aus,
den Tag zu greifen.
Lockt ihn mit buntem Abendrot
am Horizont,
den Kopf in ihren Arm zu legen.
Die Sonne hat bereits den Schritt gewandt,
schon warten Sterne hinter Wolken,
des Tages Ruhe zu bewachen,
Doch
freudig stellt der Tag
sich auf die Zehenspitzen,
über Baumwipfel es zu verkünden:
Es ist noch Licht!
(c) Annette Gonserowski
11. Januar 2009
Gesichter
10. Januar 2009
Augenblick mit meinem Paten*kind*
Anja
(meinem Patenkind)
Du kamst zu mir
wie ein Blütenzweig
in tiefstem Winter:
so unverhofft,
so zart,
so wunderschön.
Ich liebe Dich,
wie ein alter Baum
die jungen Triebe liebt:
mit ihren prallen Knospen,
frischem Grün
und neuem Licht.
Ich möchte
Dich auf Deinem Lebensweg begleiten:
bei Frühlingssonne,
Sommerwinden,
gerne noch
im Herbst ein Stück.
(meinem Patenkind)
Du kamst zu mir
wie ein Blütenzweig
in tiefstem Winter:
so unverhofft,
so zart,
so wunderschön.
Ich liebe Dich,
wie ein alter Baum
die jungen Triebe liebt:
mit ihren prallen Knospen,
frischem Grün
und neuem Licht.
Ich möchte
Dich auf Deinem Lebensweg begleiten:
bei Frühlingssonne,
Sommerwinden,
gerne noch
im Herbst ein Stück.
1983
(c) Annette Gonserowski
(c) Annette Gonserowski
Häuser am Meer
Fischerhäuser in Denia/Las Rotas
Der Traum einer lieben Freundin ist es, in einem Haus am Meer zu leben, bei Sturm und tosender See auf der breiten Innenfensterbank zu sitzen, zu lesen oder auf das Meer zu schauen.
Die Fenster zeigen den Blick aus dem Fenster eines dieser Häuser auf das Meer.
Diese Impressionen sind für Dich......
9. Januar 2009
Reisegedicht: Pappeln
Heut lügen sie nicht,
die geschwätzigen Pappeln,
vom lieblichen Wind.
Heut beugen sie sich
im tosenden Sturm,
er fegt durch die
Zweige.
Heut lügen sie nicht,
die Pappeln im Sturm,
heut ächzen sie laut
im Knistern der Palmen.
(c) Annette Gonserowski
die geschwätzigen Pappeln,
vom lieblichen Wind.
Heut beugen sie sich
im tosenden Sturm,
er fegt durch die
Zweige.
Heut lügen sie nicht,
die Pappeln im Sturm,
heut ächzen sie laut
im Knistern der Palmen.
(c) Annette Gonserowski
Kürzlich erzählte mir ein Surfer, dass er oft im Haus den Blättern lauscht, um zu bestimmen, wie der Wind ist. Auf Pappeln verläßt er sich nie, weil sie schon beim leisesten Lufthauch vom Wind erzählen.
8. Januar 2009
Reisegedicht: Vergessen
7. Januar 2009
6. Januar 2009
5. Januar 2009
4. Januar 2009
Reisegedicht: Frischfleisch
Auf der Reise
von Osten
nach Süden
an diesem kürzesten Tag.
Mädchen,
mit Haaren
so lang, wie die Beine,
so schlank,
wie die Zypresse im Morgenlicht,
so biegsam
wie die Palmwedel
im heutigen Sturm.
Mädchen
mit Augen voll Neugier,
mit Augen voll Träume,
in Obhut der drahtigen Männer.
Mädchen
auf dieser Fahrt in den Süden,
auf dieser Fahrt
in die längste Nacht.
(c) Annette Gonserowski
Auf meiner Reise nach Spanien sah ich beim Frühstück im Hotel in Südfrankreich die Mädchen, die voller Hoffnung reisten, während mich ein schlimmer Verdacht beschlich, der mich entsetzte und fassungslos traurig machte.
Ich wünsche, dass alles ganz anders ist.
15. Dezember 2008
Unausgesprochen
11. Dezember 2008
Winter
8. Dezember 2008
Gesagt
7. Dezember 2008
Advent
3. Dezember 2008
Herzlichen Glückwunsch Pawel Dydak
Pawel Dydak, der meine Gedichte in die polnische Sprache übersetzt, hat den 3.Preis des Übersetzer- Wettbewerbs " Puls Literatury 2008" erhalten.
Ich gratuliere ihm herzlich zu dieser Auszeichnung und bin sehr stolz auf "meinen" Übersetzer!
Sehnsucht
Im Morgenlicht
die erste Magnolienblüte,
in mein Erwachen hinein
das Lied der Amsel.
Erstarrt noch
in die Kälte der Nacht
meine Sehnsucht -
wortlos.
Ich gratuliere ihm herzlich zu dieser Auszeichnung und bin sehr stolz auf "meinen" Übersetzer!
Sehnsucht
Im Morgenlicht
die erste Magnolienblüte,
in mein Erwachen hinein
das Lied der Amsel.
Erstarrt noch
in die Kälte der Nacht
meine Sehnsucht -
wortlos.
(c) Annette Gonserowski
Tęsknota
W świetle brzasku
pierwszy kwiat magnolii,
w moje przebudzenie
śpiew kosa.
Zdrętwiała jeszcze
w chłodzie nocy
moja tęsknota -
niema.
Übersetzung Pawel Dydak
2. Dezember 2008
Dank für wundervolle Tage
28. November 2008
Herzlichen Glückwunsch

Wir gratulieren unser Freundin Birgit herzlich zur Verleihung des Röntgen-Preises der Universität Giessen.
http://idw-online.de/pages/de/news291230
http://idw-online.de/pages/de/news291230
27. November 2008
25. November 2008
Am Fenster
für meinen Zwilling
Noch einmal
die Welt herein holen,
die vergangene
vor unserem Fenster:
die tiefblauen Nächte,
die Sternschnuppen
und jeden unserer Wünsche.
Noch einmal
die Welt hervorholen,
die vergangene
in unserem Herzen:
die Menschen,
die Schemen,
das Licht,
flirrende Schatten
und endlich,
was blieb:
die Sehnsucht.
(c) Annette Gonserowski
Noch einmal
die Welt herein holen,
die vergangene
vor unserem Fenster:
die tiefblauen Nächte,
die Sternschnuppen
und jeden unserer Wünsche.
Noch einmal
die Welt hervorholen,
die vergangene
in unserem Herzen:
die Menschen,
die Schemen,
das Licht,
flirrende Schatten
und endlich,
was blieb:
die Sehnsucht.
(c) Annette Gonserowski
24. November 2008
Im Krankenhaus
Heutiger Blick aus dem Krankenhausfensterfür I.St.
In diesem Zimmer
bleiben,
als ob die Welt dann
draussen bliebe:
der Tod
jenseits des Flures,
der Schmerz,
die Angst.
In diesem Zimmer bleiben,
diesseits des Flures,
und bitten
beim Eintritt eines Jeden,
dass er Nachricht bringe,
gute,
aus der Hoffnung.
(c) Annette Gonserowski
In diesem Zimmer
bleiben,
als ob die Welt dann
draussen bliebe:
der Tod
jenseits des Flures,
der Schmerz,
die Angst.
In diesem Zimmer bleiben,
diesseits des Flures,
und bitten
beim Eintritt eines Jeden,
dass er Nachricht bringe,
gute,
aus der Hoffnung.
(c) Annette Gonserowski
9. November 2008
Kein Spiel
6. November 2008
5. November 2008
Schmeichelsteine

Zwei Steine
vom Ufer des Meeres,
salzig und glatt,
über die die Brandung tobte,
die rollten auf sandigem Grund,
halte ich
in meiner zitternden Hand.
Zaghaft ist sie geworden,
als die Stimme verstummte
und die Worte verebbten
ins Namenlose,
die sie führten
zärtlich, voll Sehnsucht
auf verlangender Haut.
Zwei Steine
vom Ufer des Meeres
fleh ich an:
gebt mir von der Wildheit
der Brandung,
gebt mir meine Stärke
zurück.
(c) Annette Gonserowski
4. November 2008
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