Eigene Lyrik, Fotos und Bilder




Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.








25. März 2011

Erinnerung : Winter auf dem Land - remember: winter in the country - recuerdo: invierno en el pais

Angeregt durch Claudias Beitrag zu dem Wettbewerb "Frühling auf dem Land/ in der Stadt" habe ich außer Konkurrenz (das Thema steht nicht im Wettbewerb) diesen Post "Winter auf dem Land" mit großer Freude gemacht.
Der Winter auf dem Land beginnt unmerklich: die Ackergeräte der Bauern stehen bereits in den Schuppen, das Vieh hat die Weiden verlassen, diese breiten sich kahlgefressen in den Bachauen und am Hang aus, die kühle Wintersonne lässt den Morgentau glitzern.
Über den realen Beginn des Winters informieren die Medien: erster Schneefall wird angekündigt. Nun haben die Reifenhändler Hochkonjunktur: die Sommerreifen der Fahrzeuge werden gegen die Winterreifen ausgetauscht.
Spätestens jetzt wird es Zeit, die Halbschuhe gegen dicke Winterstiefel auszuwechseln, die Sommergarderobe gegen wärmende Kleidung. Der Winter auf dem Land hat begonnen.
Still ist der Winter auf dem Land, die Sommervögel haben das Land verlassen, sind gen Süden gezogen. Nur die Wintervögel bevölkern die Vogelhäuschen. Bei einsetzendem Schneefall kommen die Waldvögel in die Siedlungen, um an den Vogelhäuschen ihr Überleben zu picken.

Die Landwege sind oftmals dick verschneit, manchmal sind sie unpassierbar. Der Wind treibt den Schnee über das Land, lässt es unter den Schneewehen versinken.


Sobald die Sonne hervortritt breitet sich ein Märchenland aus: jede Schneeflocke glitzert unter ihren Strahlen. Die Tannen, dickvermummt im Schneemantel, stehen behäbig am Waldsaum.
Die alten Eichen und Buchen recken ihre dicken Äste in das Blau des Winterhimmels.

Die Bänke, auf denen am warmen Tagen die Wanderer rasten, stehen einsam unter einer schweren Schneelast.

Jetzt ist die Fernsicht von den Hügeln unseres Sauerlandes weit. Städte, die im Sommerdunst versinken, laden den Blick gen Horizont zum Verweilein ein.
Nun kommen die Menschen aus den angrenzenden Städten auf's Land, bevölkern die Skipisten am Hang, Kinder rodeln lautlachend die Hügel hinab, tollen im Schnee und alte Kinderspiele, lang schon vergessen, lassen lächeln in der Erinnerung.
Kinderaugen über rotgefrorenen Wangen strahlen mit den Schneeglitzern im Wettstreit. Schneemänner stehen am Abend verlassen dort, wo am Nachmittag Kinderlachen ertönte.
Von den Bauernhöfen weht der Geruch des Silagefutters herüber, die Kühe, dichtgedrängt im warmen Stall, muhen vom vergangenem Sommer. Stille auf Sommerwiesen.
Auf den Wegen durch den Wald liegt oft Eis oder auch Schnee. Sie zu begehen, ist oft mühsam. Dann trotzen nur noch vereinzelte Wanderer der Kälte. In dicken Winterjacken gehüllt, die Hände in dicke Handschuhe gesteckt, sind sie dunkle Schemen unter dem verhangenem Himmel.
Ihre Hund laufen rechts und links neben ihnen, witternd ihre Schnauzen in die Spuren der Wildtiere gesteckt.
Die Waldtiere schweigen unter schützenden Zweigen, nur ihre Spuren erzählen vom Leben.
Das Räumen des Schnees von Straßen und Wegen gibt dem Winterspeck keine Chance.
Die Waldbäche murmeln leis unter dem Eis.

Der Schein der Wintersonne ist trügerisch. Ihre Strahlen wärmen nicht.
Auf den Talsperren bedeckt oftmals eine dicke Eisschicht das Wasser. Nun sind sie begehbar für eine kurze Zeit. Schlittschuhläufer drehen ihre Priuetten, spielen Eishockey und Spaziergänger wandern mitten über den See. Leben und Treiben, Lachen und Fröhlichkeit.


In den Häusern werden die Kamine angeheizt. Holzscheit für Holzscheit prasselt im Feuer. Der Rauch über den Häusern duftet nach Holz.
Jetzt ist nicht nur in den Bauernhäusern Zeit der Muße. Der Kandis knistert im Tee, Kerzenschein hüllt die Wohnzimmer in ein heimeliges Licht. Zeit der Gespräche, der Lesestunden. An den Wochenenden trifft man die Freunde an spontan gebauten Schneebars, der Glühwein duftet im Glas und nicht nur die frische Kälte läßt die Wangen rot leuchten.


In den Kirchen ist nun die Zeit der Konzerte angebrochen. Aus allen Teilen des Landes kommen die Künstler. Sie werden geliebt, meist spielen sie vor vollbesetzen Stuhlreihen. In den Ausstellungsräumen der Städte zieht nun die Kunst ein, vielbeachtete Buntpunkte in der kargen Zeit.
Die Natur atmet Stille, lässt auch den Menschen innehalten und regenerieren. Das Ende des Winters wird sehnlich erwartet, wenn der Schnee lange schon seinen Abschied genommen hat, die Wiesen noch nicht grün werden wollen.

Erste Schneeglöckchen bannen sich ihren Weg ans Licht durch den noch kalten Boden. Geliebtes, erstes Grün und neues Leben.
Nun wird im ersten Morgenlicht das Lied der Amsel herbeigesehnt, der Zug der Vögel vom Süden gen Norden erwartet - Boten des nahenden Frühlings.

Warten


Warten auf frostfreie Nächte...

24. März 2011

Pegasus - Pegaso

Bei einem Stop während einer Reitjagd hinter der Sauerlandmeute. Dieses Foto wurde in einem Portrait über mich in der Zeitschrift "Reiter und Pferde in Westfalen" veröffentlicht.
Vor dem Training

Mit meinem ersten Airedale-Terrier

Meine allererste Lesung
In der Stadthalle Meinerzhagen. Es kamen soviele Zuhörer, dass vom Veranstalter noch weitere Stühle aufgestellt werden mußten. Meine Lesung begleitete musikalisch die Pianistin Dorothe Broichhausen aus Köln. Es war ein grandioser Erfolg.


Atemhauch der Freiheit,
das Schweben,
bevor die Füße aufsetzen
auf sandigem Grund,
bevor sie sinken,
versinken und wieder
abfußen,
bevor von den Rändern
rieselt der Sand,
bevor er lautlos
füllt die Spur,
bevor er sie verweht.

(c) Annette Gonserowski
aus: Flamenca - der unschuldige Duft des Jasmins

Heute unterhielt ich mich mit meiner Freundin, wie ich war, als ich um viele Jahre jünger war.
Ich war u.a. passionierte Dressurreiterin und hatte ein wunderbares, talentiertes Pferd. Darum hier ein Foto aus der Zeit, in der ich auch meinen ersten Airedale-Rüden bekam. Damals begann ich auch wieder intensiv Gedichte zu schreiben und seitdem schreibe ich *immer*

23. März 2011

Frühling - springtime - primavera


Habe das Gestern
vergraben,
mit seinem trocknen Wurzelballen,
tief unter die Erde.

Nun steh ich
fassungslos
vor aufgewühltem Lehm,
aus dem ein Zweiglein ragt,
mit grünen Stundenblättern.

(c) Annette Gonserowski
Aus: Aufatmen
ca.1980

22. März 2011

Nachtfalke - night-hawk - halcon del noche

Ins Abendlicht
gestern zogen im Abendlicht die Kraniche über mir


Ein Nachtfalke
flog durch meinen Traum.
Weiß nicht
woher er kam,
weiß nicht,
wohin er flog.
Er flog durch meinen Traum,
mit Sehnsucht im Gefieder
und der Wärme eines fernen Raumes.
Es blieb
die Kontur des Flügelschlags
auf meinen Lippen und
sein Bild in meinen Augen.

(c) Annette Gonserowski
Dieses Gedicht schrieb ich zu Beginn einer Literaten-Freundschaft, die wie so vieles im Leben leider verging, mein weiteres literarisches Leben für eine Zeit beeinflusste, jedoch in den Gedichten erhalten bleibt.
Aus: Flamenca - der unschuldige Duft des Jasmins
2002

21. März 2011

Stille - Silence - Silencio - 沈黙

Die Baumkrone geformt wie eine Lyra


Als sie gegangen waren,
würde es still.
Da sang der Wind
im Zweig,
im Blatt,
er sang
in meinem Haar.
Und es war still-
überall
das Lied
des Windes.

(c) Annette Gonserowski

Welle - Wave - ola - 波


Im Malunterricht sollten wir unseren *Lieblingsgegenstand* zeichnen, ihn in eine gemalte Geschichte integrieren. Ich wählte ein kleines Porzellanküken, das meine Mutter sehr liebte.

Tsunami

Die Welle,
die sich aus dem Meer erhob,
die tobte zu den fremden Stränden,
begrub das Leben,
ließ Häuser Trümmer,
ließ Trümmer Gräber werden.
Es blieben Menschenarme,
die aus den Trümmern ragten
und Menschen,
denen sie das Liebste nahm.
Den Schrei erstickte sie
in ihrem Brausen,
zog sich zurück,
ließ nur das Grauen.

(c) Annette Gonserowski
13.1.2004

20. März 2011

Gespräch am Abend - Conversation in the evening - Conversación en la noche - 夜の会話


siehe mein Post vom 16.3.2011

Man kann Theorien aufstellen,
Entfernungen ermessen,
Klüfte aufzeigen,
erschaudernd an Abgründen stehen,
um zu erkennen,
dass eine Seilbrücke gebaut werden kann
und darauf hoffen,
dass am gegenüberliegenden Ufer
ein Pol ist,
der ihr Halt bietet.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1980
aus: Zwischen den Sonnengängen

19. März 2011

Wunsch - request- solicitut - リクエスト


siehe mein Post vom 16.3.2011

Ich möchte so gern
noch Hoffnung haben,
ich möchte so gern
mein Leben planen,
ich möcht mich so gern
auf mein Alter freu'n,
ich möchte so gern
noch lachen können
und möchte so gern
einen Sinn noch finden:
ich möchte so gern
noch hoffen können.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1980

18. März 2011

For Japan


17. März 2011

Schuttblumen


Das Leben bahnt sich seinen Weg.

Abschied - Farewell - Despedida -フェアウェル


siehe mein Post vom 16.03.2011

Was soll ich Dir
vom Abschiednehmen
sagen,
jetzt, wo das erste Grün
der Kälte trotzt?
Du brauchst die kleinen Sänger
nur zu zählen:
manch Nest bleibt leer
und auf uns lauert auch der Tod.
Verseucht sind Fluß und Boden,
ach, die ganze Erde,
Krieg ist nicht nur in Nicaragua
und an dem Mittelmeer:
manch Frühlingsblume
blüht an einer Raketenbase.
Und Du fragst mich,
warum mir ist das Herz so schwer.
In Afrika verhungern Kinder,
im deutschen Altersheim
stirbt allein ein Mensch.
Unsere Stunden bestimmen die Computer,
die Zeit, die kein Verweilen kennt.
Frag mich doch,
woher ich Luft zum Leben nehme!
Ich sage Dir:
mein Brustkorb wird mir eng.
Nimm mich bitte
in die Arme,
damit ich Liebe spür
und für einen Augenblick
geborgen bin.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1980

sicher - todsicher - sure - dead sure -seguro- muertos que - 確認-死んでください


Früher
sagte man mir:
unweit stehen die
schützenden Raketen.
Ich war ruhig
und fühlte mich sicher.

Heute
schützen mich
die Raketen davor,
die Ruhe zu bewahren
und ich fühle mich
todsicher.

(c) Annette Gonserowski

16. März 2011

Höre - helfe - hoffe - listen - help - hope - eschuca -ayuda -esperanza - 聞く-ヘルプ-希望


(c) Claudia Ackermann. Dieses Gemälde malte meine Freundin nach dem Tsunami 2004. Im Original ist es sehr viel ausdrucksstärker in den Farben.

Verschließe nicht die Augen
vor dem unsagbaren Grauen,
nicht die Ohren
für die Hilferufe,
nicht die helfende Hand.

Verschließe auch nicht den Mund
für die Hoffnung.

Schau,
das Gingkoblatt
weht leis im Morgenlicht,
es trieb einst als erstes
nach Hiroshima.

(c) Annette Gonserowski

Ich las einmal, dass der Gingkobaum als erster nach Hiroshima austrieb.

Angst - Fear - Miedo - 恐怖

Ich veröffentliche in den nächsten Tagen einige Gedichte, die in der Zeit der atomaren Bedrohung entstanden sind, in der Demonstrationen gegen den Bau von Kernkraftwerken stattfanden - die aber auch die Zeit des kalten Krieges war, als nur ca. 12 Kilometer von meinem Wohnort entfernt eine Raketenstation war, in der Raketen mit atomaren Sprengköpfen stationiert waren. Die Gedichte entstammen alle meinem Buch: Zwischen den Sonnengängen.
Sie stehen heute aber auch für meine Gedanken an die Katastrophen in Japan. Mein Mitgefühl ist bei den Bewohnern! Sicher fühlen sie ähnlich, wie ich es ín diesen Gedichten ausdrückte.

Aus alten Gedichten


An manchen Tagen
kriecht die Angst
urplötzlich irgendwo hervor.
Sie schleicht uns an,
zunächst ganz heimlich,
doch plötzlich wird sie Gegenwart.
Bedrohlich streckt sie ihre Arme
nach Geist und Körper aus,
mit starrem Griff
nimmt sie gefangen,
was vorher leicht und fröhlich war.
Die Luft wird knapp
und groß das Bangen,
Ensetzen packt und schüttelt uns,
Besitz nimmt sie
von den Gedanken
und lähmt, erstarrt die Lebenslust.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1980

15. März 2011

Damokles Schwert Atom - Damocles sword Atom -Espada de Atom de Damocles - ダモクレスの剣アトム


Aus alten Gedichten - from old poems - a patir de poemas de edad

Noch schlägt's nicht zu,
das Schwert,
es schwebt gefahrvoll über uns.
Sein Schatten lastet schwer
auf unseren Häuptern.
Es nimmt die Sonne,
führt die Kälte mit -
die Angst tropft
aus den klammen Herzen.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1983
aus: Zwischen den Sonnengängen

14. März 2011

Atomare Bedrohung - nuclear threat - amenaza nuclear - 核の脅威


Märzenbecher in unserem Beet


Tschernobyl

Es war, als würde es
ein schöner Frühling werden.

Pünktlich
Hyazinthe und Sommervogel,
pünktlich
Lärchengrün,
pünktlich auch
die erste laue Nacht.

Von Osten
zogen unsichtbare Wolken,
entluden ihre unheimvolle Fracht.

Gefährdet
Hyazinthe und Sommervogel,
gefährdet
Lärchengrün,
gefährdet wir.

Oh, trügerische Frühlingspracht.

(c) Annette Gonserowski

Dieses Gedicht schrieb ich nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl.
Es hat Gültigkeit für jeden anderen Reaktorunfall.

12. März 2011

Erdbeben, Tsunami und atomare Katastrophe Earthquake- Tsunami- Nuclear disasters - Terremoto- Tsunami- desastres nucleares - 地震、津波、原子力災害

Dieses Objekt schuf ich 2007 im Rahmen des Projektes " The bathing-cap-society" von Ursula Pahnke Felder.


Voller Entsetzen verfolge ich die Berichte über die Katastrophe in Japan. Erdbeben, Tsunami und nun auch noch die atomare Katastrophe.
Die armen, armen Menschen!! Ich bitte alle Leser meinen Blogs, Spendenaufrufe nicht zu übergehen!

Tsunami

Uns erreichte die Flutwelle
auf dem Bildschirm.

Sie nahm uns das Behagen
des Tages.

Dir, fremder Freund,
nahm sie alles.

(c) Annette Gonserowski

geschrieben im Januar 2004
und immer wieder gültig

9. März 2011

Kalligramm - Calligramme - Calligram


Mein erster Kalligramm- Versuch

Shalom


Geboren mit der aufgehenden Sonne.
Shalom,
Hoffnungspferdchen.
Dein Wiehern
als Protest,
Dein Tritt
gegen das Unerträgliche,
Deine Mähne
im Wind
des neuen Lebens.

(c) Annette Gonserowski

7. März 2011

Liebe - Love - el amor


Meine Worte
zu abgegriffen,
zu ungenau,
zu begrenzt,
zu wenig,
und jedes Wort
zuviel,
nur eines -
Liebe.

(c) Annette Gonserowski

Alles Liebe zum Geburtstag!

6. März 2011

Bierdeckelkunst - art beermat - arte posavasos


Mein 3. Bierdeckel ist entstanden. Ich beteilige mich mit ihm an dem Kunstprojekt meiner Freundin Claudia Ackermann. Wer Künstler ist und mitmachen möchte, wende sich bitte direkt an sie:

http://claudiaackermann.blogspot.com/

Anmerkung: Das Foto nahm ich am Almadravastrand in Els Poblets auf. Die kleine Muschel ist ebenfalls von dort. Die Airedale-Figur steht in einer Furchthülle eines Maulbeerbaumes. Dieser steht in dem kleinen Bergdörfchen Margareta, ca. 40 km im Landesinnere.

März - march -marzo


(c) Foto: Annika Kotthaus, Gedicht: Annette Gonserowski

5. März 2011

Lebensweg - life - la vida

für meine Freunde

Ich gehe nur voran,
auf diesem Weg.
Gehe
nur einen Schritt
vor Dir.

Alles ist fließend.
die Jugend,
das Alter,
das Leben,
hinein in die Ewigkeit.

Was bleibt?
Vielleicht die Mauer
eines Hauses,
das Blätterrauschen,
der Gedanke.

Ich gehe
mit Dir,
nur einen Schritt
vor Dir,
für eine Weile.
.

(c) Annette Gonserowski

2. März 2011

Alte Weide - old tree - abol antiguo


Hinter Fabrikes grauer Mauer
steht mein Kindheitstraum.
Ich traute meinen Augen kaum
und spürte einen warmen Schauer,

als ich sie plötzlich wiederfand:
die alte, windgepeitschte Weide
im plusterigen Frühlingskleide,
die vielen Wintern widerstand.

Oh, alte Weide, Frühlingsbotin!
Oh Baum voller Erinnerung!
In Deinen Zweigen blüht das Leben,

blüht Kindheitssehnsucht, froher Sinn!
Du bist Vergangenheit, Bestätigung:
es wird eine Zukunft geben!

(c) Annette Gonserowski
ca. 1979
die Weide auf dem Foto ist es nicht, die besungen wurde. Sie steht aber etwas tiefer am gleichen Bachlauf.