Eigene Lyrik, Fotos und Bilder




Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.








19. März 2011

Wunsch - request- solicitut - リクエスト


siehe mein Post vom 16.3.2011

Ich möchte so gern
noch Hoffnung haben,
ich möchte so gern
mein Leben planen,
ich möcht mich so gern
auf mein Alter freu'n,
ich möchte so gern
noch lachen können
und möchte so gern
einen Sinn noch finden:
ich möchte so gern
noch hoffen können.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1980

18. März 2011

For Japan


17. März 2011

Schuttblumen


Das Leben bahnt sich seinen Weg.

Abschied - Farewell - Despedida -フェアウェル


siehe mein Post vom 16.03.2011

Was soll ich Dir
vom Abschiednehmen
sagen,
jetzt, wo das erste Grün
der Kälte trotzt?
Du brauchst die kleinen Sänger
nur zu zählen:
manch Nest bleibt leer
und auf uns lauert auch der Tod.
Verseucht sind Fluß und Boden,
ach, die ganze Erde,
Krieg ist nicht nur in Nicaragua
und an dem Mittelmeer:
manch Frühlingsblume
blüht an einer Raketenbase.
Und Du fragst mich,
warum mir ist das Herz so schwer.
In Afrika verhungern Kinder,
im deutschen Altersheim
stirbt allein ein Mensch.
Unsere Stunden bestimmen die Computer,
die Zeit, die kein Verweilen kennt.
Frag mich doch,
woher ich Luft zum Leben nehme!
Ich sage Dir:
mein Brustkorb wird mir eng.
Nimm mich bitte
in die Arme,
damit ich Liebe spür
und für einen Augenblick
geborgen bin.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1980

sicher - todsicher - sure - dead sure -seguro- muertos que - 確認-死んでください


Früher
sagte man mir:
unweit stehen die
schützenden Raketen.
Ich war ruhig
und fühlte mich sicher.

Heute
schützen mich
die Raketen davor,
die Ruhe zu bewahren
und ich fühle mich
todsicher.

(c) Annette Gonserowski

16. März 2011

Höre - helfe - hoffe - listen - help - hope - eschuca -ayuda -esperanza - 聞く-ヘルプ-希望


(c) Claudia Ackermann. Dieses Gemälde malte meine Freundin nach dem Tsunami 2004. Im Original ist es sehr viel ausdrucksstärker in den Farben.

Verschließe nicht die Augen
vor dem unsagbaren Grauen,
nicht die Ohren
für die Hilferufe,
nicht die helfende Hand.

Verschließe auch nicht den Mund
für die Hoffnung.

Schau,
das Gingkoblatt
weht leis im Morgenlicht,
es trieb einst als erstes
nach Hiroshima.

(c) Annette Gonserowski

Ich las einmal, dass der Gingkobaum als erster nach Hiroshima austrieb.

Angst - Fear - Miedo - 恐怖

Ich veröffentliche in den nächsten Tagen einige Gedichte, die in der Zeit der atomaren Bedrohung entstanden sind, in der Demonstrationen gegen den Bau von Kernkraftwerken stattfanden - die aber auch die Zeit des kalten Krieges war, als nur ca. 12 Kilometer von meinem Wohnort entfernt eine Raketenstation war, in der Raketen mit atomaren Sprengköpfen stationiert waren. Die Gedichte entstammen alle meinem Buch: Zwischen den Sonnengängen.
Sie stehen heute aber auch für meine Gedanken an die Katastrophen in Japan. Mein Mitgefühl ist bei den Bewohnern! Sicher fühlen sie ähnlich, wie ich es ín diesen Gedichten ausdrückte.

Aus alten Gedichten


An manchen Tagen
kriecht die Angst
urplötzlich irgendwo hervor.
Sie schleicht uns an,
zunächst ganz heimlich,
doch plötzlich wird sie Gegenwart.
Bedrohlich streckt sie ihre Arme
nach Geist und Körper aus,
mit starrem Griff
nimmt sie gefangen,
was vorher leicht und fröhlich war.
Die Luft wird knapp
und groß das Bangen,
Ensetzen packt und schüttelt uns,
Besitz nimmt sie
von den Gedanken
und lähmt, erstarrt die Lebenslust.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1980

15. März 2011

Damokles Schwert Atom - Damocles sword Atom -Espada de Atom de Damocles - ダモクレスの剣アトム


Aus alten Gedichten - from old poems - a patir de poemas de edad

Noch schlägt's nicht zu,
das Schwert,
es schwebt gefahrvoll über uns.
Sein Schatten lastet schwer
auf unseren Häuptern.
Es nimmt die Sonne,
führt die Kälte mit -
die Angst tropft
aus den klammen Herzen.

(c) Annette Gonserowski
ca. 1983
aus: Zwischen den Sonnengängen

14. März 2011

Atomare Bedrohung - nuclear threat - amenaza nuclear - 核の脅威


Märzenbecher in unserem Beet


Tschernobyl

Es war, als würde es
ein schöner Frühling werden.

Pünktlich
Hyazinthe und Sommervogel,
pünktlich
Lärchengrün,
pünktlich auch
die erste laue Nacht.

Von Osten
zogen unsichtbare Wolken,
entluden ihre unheimvolle Fracht.

Gefährdet
Hyazinthe und Sommervogel,
gefährdet
Lärchengrün,
gefährdet wir.

Oh, trügerische Frühlingspracht.

(c) Annette Gonserowski

Dieses Gedicht schrieb ich nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl.
Es hat Gültigkeit für jeden anderen Reaktorunfall.

12. März 2011

Erdbeben, Tsunami und atomare Katastrophe Earthquake- Tsunami- Nuclear disasters - Terremoto- Tsunami- desastres nucleares - 地震、津波、原子力災害

Dieses Objekt schuf ich 2007 im Rahmen des Projektes " The bathing-cap-society" von Ursula Pahnke Felder.


Voller Entsetzen verfolge ich die Berichte über die Katastrophe in Japan. Erdbeben, Tsunami und nun auch noch die atomare Katastrophe.
Die armen, armen Menschen!! Ich bitte alle Leser meinen Blogs, Spendenaufrufe nicht zu übergehen!

Tsunami

Uns erreichte die Flutwelle
auf dem Bildschirm.

Sie nahm uns das Behagen
des Tages.

Dir, fremder Freund,
nahm sie alles.

(c) Annette Gonserowski

geschrieben im Januar 2004
und immer wieder gültig

9. März 2011

Kalligramm - Calligramme - Calligram


Mein erster Kalligramm- Versuch

Shalom


Geboren mit der aufgehenden Sonne.
Shalom,
Hoffnungspferdchen.
Dein Wiehern
als Protest,
Dein Tritt
gegen das Unerträgliche,
Deine Mähne
im Wind
des neuen Lebens.

(c) Annette Gonserowski

7. März 2011

Liebe - Love - el amor


Meine Worte
zu abgegriffen,
zu ungenau,
zu begrenzt,
zu wenig,
und jedes Wort
zuviel,
nur eines -
Liebe.

(c) Annette Gonserowski

Alles Liebe zum Geburtstag!

6. März 2011

Bierdeckelkunst - art beermat - arte posavasos


Mein 3. Bierdeckel ist entstanden. Ich beteilige mich mit ihm an dem Kunstprojekt meiner Freundin Claudia Ackermann. Wer Künstler ist und mitmachen möchte, wende sich bitte direkt an sie:

http://claudiaackermann.blogspot.com/

Anmerkung: Das Foto nahm ich am Almadravastrand in Els Poblets auf. Die kleine Muschel ist ebenfalls von dort. Die Airedale-Figur steht in einer Furchthülle eines Maulbeerbaumes. Dieser steht in dem kleinen Bergdörfchen Margareta, ca. 40 km im Landesinnere.

März - march -marzo


(c) Foto: Annika Kotthaus, Gedicht: Annette Gonserowski

5. März 2011

Lebensweg - life - la vida

für meine Freunde

Ich gehe nur voran,
auf diesem Weg.
Gehe
nur einen Schritt
vor Dir.

Alles ist fließend.
die Jugend,
das Alter,
das Leben,
hinein in die Ewigkeit.

Was bleibt?
Vielleicht die Mauer
eines Hauses,
das Blätterrauschen,
der Gedanke.

Ich gehe
mit Dir,
nur einen Schritt
vor Dir,
für eine Weile.
.

(c) Annette Gonserowski

2. März 2011

Alte Weide - old tree - abol antiguo


Hinter Fabrikes grauer Mauer
steht mein Kindheitstraum.
Ich traute meinen Augen kaum
und spürte einen warmen Schauer,

als ich sie plötzlich wiederfand:
die alte, windgepeitschte Weide
im plusterigen Frühlingskleide,
die vielen Wintern widerstand.

Oh, alte Weide, Frühlingsbotin!
Oh Baum voller Erinnerung!
In Deinen Zweigen blüht das Leben,

blüht Kindheitssehnsucht, froher Sinn!
Du bist Vergangenheit, Bestätigung:
es wird eine Zukunft geben!

(c) Annette Gonserowski
ca. 1979
die Weide auf dem Foto ist es nicht, die besungen wurde. Sie steht aber etwas tiefer am gleichen Bachlauf.

28. Februar 2011

Nicht nur eine Wahrheit - not only a true- no sola una verdadera




Auch diese Freundschaft
hat nicht nur eine Wahrheit.
Sie ist Nacht
und sie ist Morgen,
sie ist Werden
und Vergehen,
sie ist Angekommensein
und sie ist Ferne.
Für mich ist diese Wahrheit
Liebe,
für Dich ist diese Wahrheit
Schweigen.

(c) Annette Gonserowski
ca. 2002

25. Februar 2011

Aus alten Gedichten - from old poems - a patir de poemas de edad


Anonym

(für Birgit)

Mein stummer Schrei
prallt gegen Mauersteine,
irrt durch Häuserschluchten,
erstirbt im Beton.

Verzweifelt kämpfen meine Lungen
in Menschenmassen um Sauerstoff.
Ein Kunststoff-Farn
hinter Fensterglas
erweckt die Illusion
vom Überleben.

Die Augen suchen
im Gewühle
nach einem Licht,
das Wärme bringt.
Sie brechen in der Eiseskälte
der Leuchtreklame.

Erschöpft suchen meine Finger
eine Hand zu greifen,
die meinen Fuß im Straucheln
fängt.
Im Fall umklammern sie
Laternenmasten.

(c) Annette Gonserowski
aus: Aufatmen ca.1980
geschrieben in Berlin, vor der Entscheidung stehend: in die Großstadt übersiedeln, die damals noch einen Inselcharakter hatte, umgeben von der damaligen DDR.

24. Februar 2011

Sehnsucht nach dem Süden - longing for the south- anhelo para el sur

Rio zum Meer in Els Poblets
Im Jalon-Tal

Nicht stören - not interfere- no interferir


Es ist gewiss,
dass die Vögel
wiederkehren,
die von dannen zogen,
lautklagend
im Schatten der Nacht,
dass der laubleere Baum
Knospen trägt
und unter dem Eis
Deine Spur eingegraben ist
in die felsige Herzwand.
Das Wissen
nicht stören,
dass die Liebe
bleibt.

(c) Annette Gonserowski

19. Februar 2011

Freundschaft - friendship- amistat


Leporello: (c) Claudia Ackermann - http://claudiaackermann.blogspot.com/

Meine Freundin schenkte mir total überraschend ein kleines Kunstwerk, das unbeschreiblich schön ist: ein Mini-Leporello. Sie hat darin mit dünner Tuschefeder Bilder gezeichnet, für die sie meine Winterfotos als Motiv genommen hat.
Ich freue mich sehr darüber!


Freundschaft
ist wie ein Fluss,
der manchmal
sich zur Welle bäumt,
gar überschäumt,
dann still
zwischen seinen Ufern
träumt.

(c) Annette Gonserowski

18. Februar 2011

Lebenswege - life - la vida




Gestern begegnete ich zwei älteren Paaren, deren Anblick mich berührte.
Das eine kam aus dem Krankenhaus, das andere begegnete mir während meines Spaziergangs.
- Gemeinsame Wege -

17. Februar 2011

Kunst auf Bierdeckeln - art beermat - art de posavasos



Meine Freundin Claudia hat eine Kunstaktions ins Leben gerufen, bei der Bierdeckel mit mannigfacher Kunst versehen werden. Einen habe ich bisher gemalt. Diesen :-)) -
stimmt schon gar nicht mehr: ich hab noch einen bemalt :-)))


Links zu Claudia:



15. Februar 2011

Ankunft - Arrival - Llegada


Freude!
Die Kanadagänse sind zurück!
Ich freue mich! Es sind auch Frühlingsboten!

Abschied- farewell- despedia

"Abschied ist wie Sterben",
sagt man.
Als Dein Zug
den Bahnhof verließ,
wartete ich vergebens
auf dieses Sterben.
Als mein Zug
in den andere Richtung fuhr,
starb ich auch nicht.
Als ich am nächsten Morgen erwachte,
fühlte ich mich
endlich
tot.

(c) Annette Gonserowski

für Gerhard: Dieses war das erste Gedicht, mit dem ich eine jahrelange Schreibpause im Jahr 1979 beendete. :-)) Von da an schreibe ich ohne große Pausen.

14. Februar 2011

Zum Valentinstag - Valentins day - dia de san Valentin


für Gerd
ca. 1982

Geliebter,
einen Sternschnuppenflug lang
Deinen Atem spüren.
Einen Vogelruf lang
Deine Haut fühlen.
Einen Wimpernschlag lang
in Deinem Blick versinken.
Doch ein Leben lang
in Deinem Herzen weilen.

(c) Annette Gonserowski

13. Februar 2011

Die alte Weide - old tree - el arbol antigua

heute an der Brucher Talsperre


Aus alten Gedichten

ca. 1979


Frühling in Freiburg an der Elbe


Dümpel, Schifflein,
am verlassenen Steg.
Eisiges Wasser
umspült deine Planken,
kalt zurrt der Wind
an der Persenning.
Doch am Kai
blühen schon die Pusekätzchen,
auf deinem Mast
ertönt des Vogels Frühlingslied.

(c) Annette Gonserowski

12. Februar 2011

Collage


Heute steht das Bild im Mittelpunkt. Es ist eine gestellte Aufgabe und beinhaltet verschiedene Techniken. u.a. auch Teile von Originalseiten meines Buches "geliebte Freundin Sehnsucht" mit dem untenstehenden Gedicht.

Sehnsucht

Heute möchte ich ausruhen
von meiner Sehnsucht,
Atem holen
in ihr Schweigen,
lauschen dem Herzschlag,
wie er ruhiger wird,
aushalten
Dein Bild
mit geschlossenen Augen.

(c) Annette Gonserowski

11. Februar 2011

Dialoggedichte - poem dialogue - poemas del dialogo

Gedanken und Worte segeln mit Wolken und Wind, überwinden Grenzen


Irina Stasch hat auf ihrer wunderbaren Literaturwebsite ein neues Liebes-Poetisches Manuskript hinzugefügt: Dialoggedichte zwischen meinem Dichterfreund Gerhard Rombach und mir. Wir schreiben hin und wieder Dialoggedichte. Schreiben sie als Antwort auf Gedichte aus unseren Büchern, unseren Bloggedichten oder senden sie uns mit der Bitte um ein Antwortgedicht zu.

Diese neu veröffentlichte Seite ist sehr schön geworden:

http://www.deutsche-liebeslyrik.de/manuskript/manuskript56/manuskript56.htm

Diese Seite beinhaltet ebenfalls Gedichte von mir:

http://www.deutsche-liebeslyrik.de/manuskript/manuskript17/manuskript17.htm

und dann noch die, mit Gedichten von Gerhard Rombach:

http://www.deutsche-liebeslyrik.de/manuskript/manuskript20/manuskript20.htm

9. Februar 2011

Kalenderblatt - Calendar - calendario

zum Vergrößern bitte anklicken

Heute wieder ein Kalenderblatt.
Den Kalender schenkte mir eine liebe Freundin zu Weihnachten. Er enthällt neben ihren wunderschönen Fotos meine Gedichte.
*

Das Gedicht entstand nach dem Gespräch mit einem mir sehr liebgewordenen Menschen. Wir besprachen seine Übersetzung eines meiner Gedichte in die altgriechische Sprache. Morgen mehr.

Im Wald - in the forest - en el monte


Wind in den Wipfeln,
Sonne auf gefrorenem Rinnsal,
ein äsendes Reh.
Stille -
nur das Schreiten,
das Tippeln des Hundes
auf federndem Boden,
das Schweigen -
ganz dicht.
Eine Vogelstimme,
das Knistern im Unterholz,
der Ruf der zurückkehrenden Kraniche,
der Frühling
ganz nah.

(c) Annette Gonserowski
7.2.11

3. Februar 2011

Aus alten Gedichten - from old poems - de poesia antigua



Spaziergang im Chat- Nebel

Beim Einschalten trittst Du in diese andere Welt.

Gehst durch den Nebel,
den alles Umhüllenden,
den alles Bewahrenden.
Weißt nicht, wohin der Weg führt,
weißt nichts von den Grenzen,
weißt nicht um das Ziel.


Die Stimme, die Du ahnst zwischen den Buchstaben,
der Mensch, den Du siehst zwischen den Zeilen,
ob lang- oder kurzhaarig, immer der gleiche,
dessen Herz schlägt wie Deines,
der Dir so nah ist, der Dir so fern ist,
gewinnt an Kontur.

Verwunderst siehst Du das Zittern der Finger ,
spürst Du das Klopfen des Herzens,
schneller als gestern,
fühlst dieses Kribbeln, das sich vom Nacken zieht,
spürst das Flirren, das lange vergessene,
in Dir.

Die Farbe auf dem Bildschirm nähert sich,
wechselt vom Erdbraun hin zu dem leuchtenden Grün.
Lächeln in Deinen Augen.
Vergeblich versuchst Du Grenzen zu ziehen,
findest den Ausstieg nicht, möchtest den Ausstieg nicht,
möchtest bleiben - und bleibst.

Das magische Wort,
es erreichte Dich aus dem Stuck eines fremden Raumes,
aus verhangenen Bildern früherer Zeiten.
Du spürst diesen Menschen,
der Dir so fremd ist, der Dir vertraut ist,
hörst diese Stimme, die Dir schon lieb ist,
ganz nah.

Und das Wort.
das einzige, das Du verschweigen wolltest,
lebt.

(c) Annette Gonserowski
aus: Flamenca - der unschuldige Duft des Jasmins


1. Februar 2011

Impressionen





Impressionen vom Sonntagsspaziergang